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09.10.2022

Inline Alpin Rennläufer mit Erfolgen beim Heimrennen

Gold für Verena und Roland Keller und Dominik Wlcek

Zum Finale des BaWü-Cups luden die Mitglieder der TG Tuttlingen, Abteilung Inline Sport ein. Austragungsort war die Schulstraße mitten in Emmingen, wo auch zahlreiche Zuschauer den Straßenrand säumten und die Inline Sportler anfeuerten. Bei sonnigem, herbstlichem Wetter waren zwei Durchgänge mit jeweils 32 Toren zu durchfahren. Insgesamt waren 76 Läufer am Start. 17 Teilnehmer, davon erstmals auch sieben Youngster der TG, nahmen am Slalom teil und erzielten durchweg sehr beachtliche Erfolge: Altersklasse U8w/m (Jg. 2010/11): Lisa Maurer Platz drei, Samana Hermann (4.), Soleil Nobile (5.) – U8/m Paul Hermann Platz drei. U10w/m: Amelie Berger (5.), Celine Krantz (8.), Luis Burghardt Platz drei.
Die Nachwuchssportler der TG Tuttlingen hatten sich bestens auf das Finalrennen vorbereitet und holten sich vier Podestplätze. U12/w: Esther Mollard (4.). U14/w: Verena Keller Platz eins und Leona Amanatidis Platz drei. U16/w: Alisa Amanatidis (4.). U18w/m: Karin Keller Platz zwei und Roland Keller Platz eins. Über einmal Silber und zweimal Gold für die Keller-Geschwister freuten sich die Eltern als Hauptorganisatoren des Rennens sehr. Leona Amanatidis sicherte sich in ihrer Altersklasse souverän Bronze, ihre ältere Schwester Alisa  schrammte trotz Sturz nur knapp am Podest vorbei.
Eigens für das Heimrennen haben sich einige Studenten und Routiniers unter den TG Sportlern angemeldet und haben trotz Trainingsrückstand hervorragende Platzierungen eingefahren. Dominik Wlcek (U21/m) holte sich sensationell Gold und auch Moritz Doms (Aktive/m) sicherte sich hinter dem Weltcup-Gesamtsieger 2022, Jörg Bertsch, die Silbermedaille.

Leider verpasste Lisa Schmid (Aktive/w) durch einen Sturz im ersten Durchgang das Podest und wurde Fünfte. Im zweiten Durchgang zeigte sie ihr Können und hatte nur 25/100s Abstand auf die Bestplatzierte Mona Heller.

Durch die hervorragenden Platzierungen der TG Läufer wurden diese in der Gesamt-Cup-Wertung der Vereine über insgesamt sieben Rennen (Nagold, Unterlenningen, Degmarn, Winnenden, Neidlingen, Steinenbronn und Emmingen) mit dem dritten Platz belohnt.
Platz eins ging an die Sportler des SC Vöhringen, den zweiten Platz holte sich der SV Winnenden.

Vorab beim Skitty-Race zeigten die Youngster der TG Tuttlingen im Geschicklichkeitsparcours ihr Können im Vergleich mit den anderen Kids aus den angereisten Vereinen aus Baden-Württemberg. Neun Podestplätze über alle Altersklassen waren die „Ausbeute“ und bestätigten die überaus gute Nachwuchsarbeit der Trainer Hanspeter Merk und Benoit Mollard. U7m/w: Paul Hermann (1.), Soleil Nobile (3.), Sina Vogler (4.), Melina Maurer (5.), Nora King (6.). U8w: Lia Maurer (1.), Samana Hermann (2.), Donna Nobile (3.). U9m/w: Luis Burghardt (1.), Amelie Berger (1.). U10w: Lisa Vogler (2.), Celine Kranz (4.). U11w: Lara King (1.), Esther Mollard (2.).

18.09.2022

Gold und Bronze bei Europameisterschaften im Inline Alpin

Große Erfolge im Riesenslalom für Elea Börsig in Spanien

Das letzte internationale Highlight der Inline Saison 2022 war das Großevent in der spanischen Region Asturias. Zwei nahegelegene Städte, Gijón und Oviedo, hatten die  Austragung für die angereisten Sportler geboten.

Am ersten Tag des Wettkampfwochenendes standen die Europameisterschaften im Riesenslalom in Gijón auf dem Programm. Bei einer Streckenlänge von 340m mit insgesamt 20 und 21 Toren wurden zwei anspruchsvolle Durchgänge gesetzt. Lisa Schmid und Elea Börsig von der TG Tuttlingen nahmen an den Wettkämpfen teil.
Nach dem ersten guten Durchgang platzierten sich Lisa Schmid auf Rang zehn und Elea Börsig auf Rang sechs mit vier weiteren deutschen Teamkolleginnen sowie Läuferinnen aus Japan, Italien und der Slowakei unter diesen besten zehn. In der Endwertung der Europameisterschaften schob sich Elea Börsig mit einem gelungenen zweiten Lauf noch aufs Treppchen und holte sich Bronze hinter Mona Heller auf Platz eins und Manuela Schmohl auf Platz zwei. Lisa Schmid kam am Ende auf den zwölften Platz.

Bei dem im Anschluss ausgetragenen Europameisterschaften im Team Riesenslalom waren für jede Nation vier Läufer (jeweils zwei männlich/weiblich) im Vorfeld nominiert worden. Für Deutschland gingen Mona Heller, Elea Börsig, Noah Sing und Maximilian Schödlbauer an den Start. Weitere Teams aus Spanien, Italien, Lettland, Polen und der Slowakei lieferten sich spannende Duelle unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer und den jeweiligen Teamkollegen. Europameister wurde das deutsche Team, Italien kam auf Platz zwei und Team Spanien holte sich den dritten Platz.

Am zweiten Tag ging es für die Rennläufer in die Nachbarstadt Oviedo. Hier fand der sechste und somit das Finale der Weltcup-Serie 2022 statt. Insgesamt waren 116 Athleten am Start, die beim Finale nochmals alles gegeben haben, um das bestmögliche Gesamtergebnis zu erreichen. Lisa Schmid ging als erste TG-Athletin an den Start und fuhr nach dem ersten  Durchgang auf den elften Rang. Elea Börsig platzierte sich nach einem gelungenen ersten Durchgang auf dem dritten Platz. Für den zweiten Durchgang hieß es dann nochmals „alles geben“, um möglichst viele Punkte für die Gesamt-Weltcup-Wertung einzufahren. Lisa Schmid zeigte im zweiten Durchgang ihr Können, überholte die Japanerin Nagashima, die Italienerin Colombo sowie zwei ihrer Teamkolleginnen aus Deutschland und erreichte den siebten Platz. Elea Börsig knüpfte an ihre Leistung vom ersten Durchgang an und erreichte wieder die drittbeste Laufzeit. Im Tagesergebnis erreichte sie somit den dritten Platz bei den Damen, hinter Manuela Schmohl und Mona Heller. Bei den Herren gewann in einem spannenden Duell Noah Sing (GER) vor Luca Gökeler (GER) und dem Spanier Sergio Mendez Perez.
Nach insgesamt sechs Weltcup Rennen in Slowenien, der Tschechischen Republik, Deutschland, Lettland und zwei in Spanien erreichten die beiden TG-Athletinnen hervorragende Ergebnisse. Lisa Schmid erreichte mit  insgesamt vier Top Ten Plätzen den siebten Rang in der Weltcup-Gesamtwertung. Elea Börsig bestätigte mit fünf Podestplätzen ihre konstant gute Form und holte sich auch in der Gesamtwertung den dritten Platz.

11.09.2022

Vize und Dritter BaWü-Meister für Roland Keller und Alisa Amanatidis

Podestplätze für den TG Nachwuchs im Inline Slalom in Neidlingen

Neidlingen, am Fuß der Schwäbischen Alb, war der diesjährige Austragungsort der BaWü-Meisterschaften. Der zunächst in zwei Durchgängen stattfindende BaWü-Cup wurde als Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften verwendet, die in einem dritten Durchgang gefahren wurden.
50 Sportler aus 12 Vereinen, unter anderem vier Inline-Rennläufer der TG Tuttlingen, nahmen an den Wettkämpfen teil. Bei wechselhafter Wetterlage startete die Qualifikation zunächst für alle Sportler noch im Trockenen; im zweiten Durchgang mussten einige Altersklassen dagegen auf nasser Strecke fahren. Alle TG-Sportler errangen Podestplätze und sicherten sich so eine gute Voraussetzung und die Qualifikation für die BaWü-Meisterschaften: Verena Keller und Leona Amanatidis holten sich in der Altersklasse U14 den zweiten und dritten Platz. Alisa Amanatidis belegte bei U16 den dritten Platz und Roland Keller (Mitglied des BaWü-Kaders) bei U18 sogar Rang eins.

Die zehn besten Schüler (jeweils w/m) sowie die besten fünf Jugendlichen und fünf Erwachsenen kämpften im Finallauf um den Baden-Württembergischen Meistertitel. Bei Sonnenschein und wieder trockener Strecke säumten einige Zuschauer die Straße und feuerten die Sportler kräftig an. Alisa Amanatidis holte sich bei den Schülerinnen mit einem beherzten Lauf die Bronze-Medaille, Verena Keller und Leona Amanatidis belegten die Plätze fünf und sechs. In der Klasse Jugend männlich sicherte sich Roland Keller trotz Sturzpech noch den Vize-Meistertitel.

Das Finale des BaWü Inline Slalom Cups findet am 9.10.22 in Emmingen (Schulstraße) statt und wird von den Mitgliedern der TG Tuttlingen dort ausgetragen (11:00 Uhr Start 1. DG). Zusätzlich wird für die Kids (von Jg. 2010 bis 2016 und jünger) ein Geschicklichkeitsparcours „Skitty-Cup“ (mit verschiedenen Hindernissen) stattfinden. (ab 8:15 Uhr Probefahren/ 9:00 Uhr Start Skitty)
Anmeldung über http:// www.rennmeldung.de; Nachmeldungen vor Ort möglich.
Auskunft erteilt U. Keller 0174 9236776 oder H. Merk 0152 05473667

1.v.l. Alisa Amanatidis, 1.v.r. Leona Amanatidis, 2.v.r. Verena Keller (alle TG Tuttlingen)

14.08.2022

Gold- und Bronzemedaillen bei Inline Alpin Slalom Europameisterschaften in Villablino (Spanien)

Lisa Schmid gewinnt Bronze bei den Damen und Elea Börsig Gold im Team

Unter dem Namen ‚XAMASCADA‘ hat der spanische Club Leitariegos nach zweijähriger Pandemiepause ihr sechstes Wettkampfevent in Villablino (Valle de Laciana) ausgetragen.

Auftakt war die Europameisterschaft Slalom-TEAM: Jeweils vier nominierte Sportler aus sieben Nationen gingen an den Start. Das Deutsche Team mit den Sportlern Elea Börsig, Mona Heller, Jörg Bertsch und Noah Sing  dominierten den Wettkampf und holten sich die Goldmedaille. Silber ging an das spanische Team mit  Ainhoa Mellado Arguedas, Nuria Requejo Garcia, Sergio Mendez Perez und Marc Morera Dominguez. Über Bronze freute sich das polnische Team mit Hanna Rodawska, Karolina Debicka, Michal Strylski und Antoni Zalewski. Die Teams aus Lettland (4.), Italien (5.), Tschechien (6.) und der Slovakei (7.) reihten sich dahinter ein.

Zum fünften Weltcup der Saison meldeten sich 65 Damen und 67 Herren aus zehn Nationen. Bei den Damen waren die Podestplätze wieder fest in der Hand der deutschen Bundeskader-Läuferinnen. Manuela Schmohl holte sich mit 6/100s Vorsprung Platz eins, gefolgt von Mona Heller auf Platz zwei und Elea Börsig (TG Tuttlingen) auf Platz drei. Lisa Schmid (ebenfalls TG Tuttlingen) folgte mit nur 1/100s Abstand auf dem vierten Platz. Weiter unter den Top Ten waren Lenka Kesela (SVK, 5.), Sinah Rogel (GER, 6.), Vanessa Rogel (GER,7.), Claudia Wittmann (GER, 8.), Natsuki Nagashima (JPN, 9.) und Nikola Yousefian (GER, 10.). Bei den Herren mischte sich das Feld der Top Ten überraschend international auf. Unter tosendem Beifall der spanischen Zuschauer holte sich Sergio Mendez Perez seinen ersten Weltcup Sieg. Mit nur 7/100s Rückstand kam Maximilian Schödlbauer (GER) erstmals auf den zweiten Platz, gefolgt von Michal Strylski (POL) auf Platz drei. Weiter unter den Top Ten waren Davis Zvejnieks (LAT, 4.), Moritz Schreiber (GER, 5.), David Fiorot (ITA, 6.), Francis Stimpfle (GER, 7.), Rihards Allens ( LAT, 8.), Mattia Pe (ITA, 9.) und Patrick Stimpfle (GER, 10.).

Tags darauf wurden die Europameisterschaften im Parallelslalom ausgetragen. Nach Qualifikationsläufen in den einzelnen Alterskategorien wurden die Paarungen nach Qualifikationszeiten ausgefahren. Spannung pur bot sich den Zuschauern bei spektakulären Zweikämpfen. Die Finalläufe der besten vier fanden bis in die Nacht hinein statt. Mit Feuerfontänen am Start zauberte der Veranstalter eine spektakuläre Atmosphäre und die Zuschauer feuerten die Athleten über die gesamte Wettkampfstrecke zu Höchstleistungen an. In der Kategorie Senior Damen „duellierten“ sich im Finale die beiden deutschen Fahrerinnen Mona Heller und Manuela Schmohl. Mona Heller siegte dabei. Das kleine Finale wurde zwischen Sinah Rogel und Elea Börsig ausgetragen, die sich in dieser Reihenfolge mit den Plätzen drei und vier  einreihten. Die Mitfavoritinnen Lisa Schmid (Platz fünf), Claudia Wittmann, Lenka Kesela und Ainoah Mellado Arguedas schieden im Viertel-Finale aus. In der Senior Klasse der Herren kam es im Finale zu einem überraschenden Sieg des Polen Michal Styrylski, gefolgt von Noah Sing. Im kleinen Finale um die Plätze drei und vier standen sich Jörg Bertsch und Maximilian Schödlbauer gegenüber. Die Mitfavoriten Marc Morera Domingez, Maximilian Löw, Davis Zvejnieks und David Fiorot schieden im Viertel-Finale aus.  

Am dritten Wettkampftag des Xamascada Events wurden die Europameisterschaften im Slalom ausgefahren. Auf 34 Toren im ersten und 38 Toren im 2. Durchgang und einer Streckenlänge von 270m wurde den Zuschauern viel Spannung geboten. Sechs Bundeskader Sportlerinnen waren hier am Start. Mit Laufbestzeit im ersten Durchgang setzte sich Lisa Schmid zunächst an die Spitze unter den Besten. Leider musste sie ihre Führungsposition nach zwei Durchgängen abgeben. Die vorderen Plätze mischten sich neu. Manuela Schmohl holte zwei Plätze auf und kam auf Platz eins, gefolgt von Mona Heller auf Platz zwei und Lisa Schmid auf Platz drei. Elea Börsig kam mit der viertbesten Gesamtzeit ins Ziel. Bei den Herren dominierten ebenfalls die deutschen Bundeskader Sportler und ließen den übrigen neun Nationen keine Chance auf die vorderen Plätze. Luca Gökeler bewies erneut seine Topform und setzte sich an die Spitze, gefolgt von Noah Sing auf Platz zwei und Maximilian Schödlbauer auf Platz drei. Jörg Bertsch musste nach dem zweiten Durchgang seinen Podestplatz abgeben und kam auf Platz vier.

Das nächste Highlight der Saison findet am 17./18. September in den spanischen Städten Gijón und Oviedo statt. Hier treffen sich die internationalen Spitzensportler zum Weltcup-Finale und den Europameisterschaften im Riesentorlauf.

31.07.2022

Elea Börsig holt sich einen Inline Weltcup-Sieg

Besonders erfolgreicher Ausflug  ins ferne Lettland

Ikskile in Lettland, nahe der Hauptstadt Riga, war der Austragungsort des vierten Weltcups im Inline Alpin Slalom. 11 Mitglieder des Deutschen Bundeskaders und sechs weitere Sportler aus den Landeskadern waren angereist. Darunter eine Läuferin der TG Tuttlingen.
 

Auftakt des Wettkampf-Wochenendes war das Weltranglistenrennen (Latvian-Cup) am Samstag. Hier waren insgesamt 115 Sportler am Start. Bei besten Wettkampfbedingungen dominierten die Bundeskaderläufer bei den Damen, wie auch bei den Herren das internationale Feld: Mona Sing (SV Winnenden) fuhr in beiden Läufen Bestzeit und holte sich so den ersten Platz, gefolgt von Elea Börsig (TG Tuttlingen) auf Platz zwei und Manuela Schmohl (SC Unterensingen) auf Platz drei. Bei den Herren war es Jörg Bertsch (TSV Degmarn), der ebenfalls in beiden Läufen mit Bestzeit souverän den ersten Platz einfuhr. Noah Sing (SV Winnenden) belegte den zweiten Platz und Luca Gökeler (TV Unterlenningen) fuhr auf Platz drei.

Am Sonntag fand dann der noch wichtigere Weltcup statt: Mit 36 Toren und einer Streckenlänge von 220m wurde von dem lettischen Kurssetzer, Miks Zvejnieks, ein anspruchsvoller Kurs auf schnellem Asphalt gesteckt. Elea Börsig setzte sich mit einem zunächst hauchdünnen Vorsprung von 2/100s im ersten Durchgang an die Spitze bei den Damen. Spannend wurde es durch die variantenreiche Kurssetzung im zweiten Durchgang, gesteckt durch den deutschen Bundestrainer Peter Schödlbauer. Mit einem souveränen Lauf baute Elea Börsig ihre Führungsrolle aus und holte sich mit einer Zeit von insgesamt 44,23s die Goldmedaille. Die ebenfalls hart umkämpften Podestplätze zwei und drei gingen an ihre Bundeskaderkolleginnen Mona Sing (44,44s) und Manuela Schmohl (44,60s). Unter die Top Ten fuhren Top Athletinnen aus weiteren vier Nationen: Sinah Rogel (GER, 4./46,17s), Lenka Kesela (SVK, 5./46,58s), Nuria Requejo Garcia (ESP, 6./46,96s), Karolina Debicka (POL, 7./46,98s), Nikola Yousefian (GER, 8./47,05s), Ainhoa Mellado Arguedas (ESP, 9./48,23s) und Frida Salnikova (LAT, 10./48,34s). Auch bei den Herren bestätigte sich, wie am Vortag, die Dominanz der deutschen Athleten. Jörg Bertsch siegte mit einem komfortablen Vorsprung und einer Gesamtlaufzeit von 41,09s vor seinen Bundeskaderkollegen Noah Sing auf dem zweiten Platz (41,98s) und Luca Gökeler mit einem hauchdünnen Rückstand von 1/100s auf dem dritten Platz (41,99s). Unter die Top Ten fuhren weiter, Sergio Mendez Perez (ESP, 4./42,40s), Maximilian Schödlbauer (GER, 5./42,61s), Maximilian Löw (GER, 6./42,67s), Simon Liptak (SVK, 7./43,09), Davis Zvejnieks (LAT, 8./43,45s), Marc Morera Dominguez (ESP, 9./43,69s) und Georg Smalcs (LAT, 10./44,86s).
 

Der nächste Höhepunkt der Saison findet schon zeitnah im spanischen Villablino statt. Hier werden neben einem weiteren Weltcup die Europameisterschaften in den Disziplinen Slalom, Parallelslalom und Team ausgetragen. Deutschland wird im Team-Wettbewerb mit den Nominierten Mona Sing, Elea Börsig, Jörg Bertsch und Noah Sing an den Start gehen.

16.07.2022

Doppelerfolg bei Deutschen Meisterschaften Inline Alpin Slalom

Gold und Silber im Slalom bei den Damen für Elea Börsig und Lisa Schmid

Am 10. und 16. Juli 2022 fanden die Deutschen Meisterschaften in zwei Inline Alpin Disziplinen statt.

Vöhringen bei Ulm war der Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Slalom. Am Start waren von der TG Tuttlingen gleich drei Geschwisterpaare, Leona und Alisa Amanatidis, Verena und Roland Keller, Esther und Alois Mollard, sowie Luisa Merk, Lisa Schmid und Elea Börsig.
Zwei schwierige Läufe verlangten den Sportlern alles ab und führten zu einer hohen Ausfallquote. Esther Mollard (Jg.2011) wurde beim Vöhringer Inline Cup gewertet und belegte dort bei (U12/w) den dritten Platz. Im Geschicklichkeitsparcours erreichte sie sogar Platz eins.
In der Wertung zu den Deutschen Meisterschaften errangen in der Altersklasse Schüler/w (Jg. 2006-2009) Alisa Amanatidis, knapp am Podest vorbei, Platz vier, Verena Keller Platz sechs, gefolgt von Leona Amanatidis auf Platz sieben. In der Klasse Jugend/m (Jg. 2001-2005) fuhren die TGler Roland Keller (Landeskader) und Alois Mollard auf die Plätze sechs und sieben. In der Aktiven-Klasse/w (Jg. 1990-2000) fuhren die beiden Tuttlinger Bundeskaderkolleginnen mit je zwei tollen Läufen ganz vorne aufs Podest: Elea Börsig holte sich mit Tagesbestzeit in beiden Läufen die Gold-Medaille und Lisa Schmid holte sich so die Silber-Medaille. Luisa Merk (Landeskader) konnte sich ebenfalls ganz vorne noch auf dem vierten Platz einreihen.

Bad Kötzting (Bayr. Wald) war der Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Riesenslalom. Hier stellten sich Roland Keller und Elea Börsig der gesamten Deutschen Konkurrenz. Mit großen Erwartungen und Engagement trat Roland Keller bei der Klasse Jugend/m an. Leider hatte er im 2. Durchgang einen Sturz und kam nicht in die Endwertung. In der Aktivenklasse/w gab es ein Déjà-vu unter den vorderen Plätzen der Weltranglisten-Besten. Im Riesenslalom holte sich hier Mona Sing den ersten Platz, gefolgt von Elea Börsig auf Platz zwei und Sinah Rogel auf Platz drei – allesamt Mitglieder im Bundeskader.
Tags darauf bei den offenen bayr. Meisterschaften wurde auch das Finale des Deutschen Inline Alpin Cups ausgewertet. Fünf Rennen kamen hier in die Endwertung nach Punkten (Michael-Sandel Cup, Gerzener Inline Slalom Cup, Deutsche Meisterschaften im SL und RS, sowie Bavaria Forest Open SL). Unsere heimischen Läufer der TG Tuttlingen errangen folgende Plätze in der Gesamtwertung: Schüler/w: Verena Keller (5.), Alisa Amanatidis (6.) – Junioren/m: Roland Keller (7.), Alois Mollard (8.) – Aktive/w: Elea Börsig (1.), Lisa Schmid (6.), Luisa Merk (8.)

03.07.2022

2. Platz bei Weltcup in Degmarn für Elea Börsig

Dem Sieg ganz nahe, nur 7/100s fehlen

Als einziger deutscher Austragungsort fand am vergangenen Wochenende in Degmarn bei Heilbronn der dritte Weltcup im Inline Alpin Slalom statt. Nach zwejähriger Corona-Pause war der TSV Degmarn wieder Organisator eines ganzen Rennwochenendes und bot den vielen nationalen und internationalen Sportlern eine große Bühne. Bereits zum Weltranglistenrennen (Michael Sandel Cup) am Samstag war ein großes Starterfeld von mehr als 160 Läufern präsent. Auch sieben Sportler der TG Tuttlingen waren mit am Start.
 

Der 6. Michael Sandel Gedächtnis Cup wurde so zum Kräftemessen über alle Altersklassen.
In der Wertung zum BaWü-Cup wurden die Nachwuchsläufer entsprechend in ihren Altersklassen gewertet. Durch die sehr anspruchsvolle Kurssetzung hatten vor allem die Nachwuchsläufer und Läuferinnen mit der Strecke zu kämpfen. Als jüngste Läuferin der TG-Tuttlingen sicherte sich Verena Keller in der Altersklasse U14/w den sechsten Platz. Bei U16/w kam Alisa Amanatidis trotz eines Fahrfehlers im ersten Durchgang noch auf den achten Platz. Bei U18/m waren zwei Läufer der TG Tuttlingen am Start. Roland Keller sicherte sich im ersten Durchgang den ersten Platz, rutschte aber durch einen Fahrfehler im zweiten Durchgang auf den vierten Platz zurück. Alois Mollard reihte sich mit  einem Patzer auf dem sechsten Platz ein. Bei den Aktiven weiblich gelang Elea Börsig gleich in beiden Durchgängen Laufbestzeit, sie sicherte sich somit den ersten Platz. Lisa Schmid belegte mit zwei guten Läufen den fünften Platz. Luisa Merk kam durch einen Fahrfehler im zweiten Durchgang an diesem Tag nicht in die Wertung.

Höhepunkt des Rennwochenendes war der am Sonntag ausgetragene Weltcup. Mit 47 Toren im ersten und 45 Toren im zweiten Durchgang und einer Distanz von 321 Metern, steckten die Bundestrainer aus Deutschland und Spanien anspruchsvolle Läufe für die aus neun Nationen angereisten Sportler auf der Neuenstadter Straße. Mit insgesamt 107 Startern boten die 50 Damen und 57 Herren den zahlreichen Zuschauern an der Streckenbande Spannung pur. Unter den Top Ten waren gleich drei Sportlerinnen der TG Tuttlingen. Elea Börsig, amtierende Weltmeisterin, setzte gleich zum ersten Durchgang die Bestzeit bei den Damen mit einem Vorsprung von 0,36 s auf Mona Sing. In der Männer-Konkurrenz lagen die besten fünf Starter nur rund eine Sekunde auseinander, ebenfalls angeführt vom amtierenden Weltmeister und Lokalmatador Jörg Bertsch aus Degmarn. Im alles entscheidenden zweiten Durchgang war die Spannung unter den Läufern wie auch bei den Zuschauern überaus groß. Bei den Damen musste Elea Börsig mit einem Gesamtrückstand von nur 7/100s die Goldmedaille an ihre Bundeskaderkollegin Mona Sing (1:02,48min) abgeben. Platz drei ging an Manuela Schmohl (1:03,12min). Weiter waren unter den begehrten Top Ten Plätzen gleich zwei Fahrerinnen der TG Tuttlingen. Lisa Schmid fuhr mit zwei souveränen Läufen auf Platz sieben (1:05,30min) und Luisa Merk zeigte ebenfalls ihr routiniertes Können und belegte den neunten Platz (1:06,69min). Vom heimischen Nachwuchs gingen erstmals Alisa Amanatidis (Platz 33) und Verena Keller im Weltcup mit an den Start.
Bei den Herren setzte sich Jörg Bertsch weit an die Spitze und holte mit einem grandiosen Vorsprung von 3,35s den ersten Platz, gefolgt von seinen Bundeskaderkollegen Luca Gökeler (58,84s) und dem Drittplatzierten  Noah Sing (59,23s). Einziger heimischer Starter der TG Tuttlingen war Roland Keller (BaWü-Kader) der sich zunächst den 17. Rang erkämpfte, jedoch im 2. Durchgang kurz vor dem Ziel stürzte und somit nicht in die Endwertung kam.

Die weiteren Weltcups der Saison 2022:

Lettland, Ikskile, 31.07.22
Spanien, Villablino, 12.08.22
Spanien, Oviedo, 18.09.22 (Finale)
 

19.06.2022

Roland Keller wird Vize- Europameister in der Jugend im Riesenslalom

Sein größter bisheriger Erfolg in Hergiswil (Schweiz)

Die Schweiz war am vergangenen Wochenende in Hergiswil direkt am Vierwaldstätter See  Ausrichter der Schüler- und Junioren-Europameisterschaften im Inline Alpin.

Den Auftakt bot am Samstag Hergiswil. Der Organisator SISSL (Swiss Inline Street Slalom) hat den angereisten Sportlern verschiedener Nationen eine anspruchsvolle Riesenslalom-Strecke mit 33 Doppeltoren und einer Streckenlänge von 460m präsentiert.
Ausgetragen wurde ein Weltranglisten-Punkterennen für alle Altersklassen: Für die Jahrgänge 2008 bis 2011 war jedoch noch eine Wertung wesentlich wichtiger. Es fand die Schüler-Europameisterschaft und für die Jahrgänge 2004 bis 2007 die Junioren-Europameisterschaft 2022 statt.
Drei heimische Läufer der TG Tuttlingen waren am Start. Roland Keller (Mitglied im BaWü-Kader) setzte sich mit einem  Rückstand von 22/100s in der Gesamtlaufzeit beider Durchgänge knapp hinter den Erstplatzierten Schweizer Yannis Vitaliano. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 1/100s behauptete sich Roland Keller mit zwei kämpferischen Läufen auf dem 2. Platz. Dem aus Lettland angereisten Georgs Smalcs blieb somit Rang 3 bei den männlichen Junioren. Erstmals internationale Wettkampfluft schnupperte auch seine Vereinskollegin Alisa Amanatidis. Trotz eines Sturzes kurz vor der Ziellinie qualifizierte sie sich noch für den 2. Durchgang, musste sich aber dann mit dem 22. Platz bei den Juniorinnen zufriedengeben.
Sehr erfreulich war auch, dass sich Elea Börsig bei 47 weiblichen Teilnehmerinnen in der Gesamtwertung beim Weltranglistenpunkterennen auf dem 2. Platz platzieren konnte.

Am Tag darauf wechselte die Kulisse in den benachbarten Ort Beckenried. Hier bot sich den Läufern bei wiederum heißen Temperaturen eine perfekte Rennstrecke zur Austragung der Schüler- und Junioren-Europameisterschaften im Slalom. Mit 34 Toren im ersten und 39 Toren im zweiten Durchgang und einer Streckenlänge von 260m war auch hier Spannung pur unter den Zuschauern angesagt. Verena Keller trat hier erstmals international im Slalom bei den Schülerinnen an und belegte mit zwei beherzten Läufen den 18. Platz. Ihre Vereinskollegin Alisa Amanatidis startete in der Junioren Klasse der EM und belegte dort mit souveränen Fahrten ebenfalls den 18. Platz. Gesteigerte Spannung zeigte sich dann bei den Junioren. Roland Keller hatte sich viel vorgenommen und wollte auch hier aufs Podest. Leider bremste er sich selbst durch einen Fahrfehler in den letzten Toren vor dem Ziel im ersten Durchgang aus. Mit der viertbesten Laufzeit im zweiten Durchgang sicherte er sich dennoch insgesamt noch den 7. Platz.
Auch Elea Börsig trat zusammen mit zwei weiteren Bundeskaderläuferinnen zum Weltranglisten-Punkterennen im Slalom an. Die ersten fünf Plätze gingen allesamt nach Deutschland:
Mit Mona Sing (1. Platz), Elea Börsig (2. Platz) und Leonie Kröplin (3. Platz), reihten sich Laura Durst und Sinah Rogel auf den Plätzen 4 und 5 ein. International ging es dann weiter unter den Top Ten mit mehreren Läuferinnen aus  Italien, der Schweiz und Spanien.

1. von links: Roland Keller (TG Tuttlingen)

29.07.2021

Tolles Ferienprogramm und Stadtmeisterschaften Inline

Endlich wieder Kinderferienprogramm bei den Inlinern möglich

Am ersten Schulferientag fand dieses Jahr wieder das Inline-Ferienprogramm der TG Tuttlingen statt. Nach einem Jahr Corona-Pause waren es immerhin schon wieder fast 50 Kinder, die diesen schon traditionellen Programmpunkt des Kinderferienprogramms mitmachten. Die Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren nahmen erst an einer tollen Trainingseinheit teil. Durchgeführt wurde das Training von den sehr erfahrenen Trainern der TG Tuttlingen. Assistiert wurden diese von jugendlichen Wettkampfsportlern der TG, die jeweils praktisch zeigten, wie man die Übungen perfekt umsetzt. Wo immer nötig, griffen sie auch direkt ein und halfen schon mal dem einen oder anderen Kind bei den nicht ganz einfachen Übungen. Beschleunigen, bremsen, Hindernisse übersteigen, rückwärtsfahren, ganz viel lernten alle Teilnehmer an diesem Nachmittag dazu. Der hohe Spaßfaktor war den Kindern geradezu anzusehen.

 

Besonders schön war dann natürlich noch der Kursabschluss. Das Erlernte durfte unmittelbar in der Tuttlinger Inline Stadtmeisterschaft angewandt werden. Mit unheimlich viel Elan gaben die Kinder noch einmal alles und maßen sich im Geschwindigkeitslauf und dem Geschicklichkeitsparcours. Beide Wettbewerbe wurden zusammengezählt und für den Stadtmeistertitel ausgewertet. Jeder Teilnehmer erhielt darüber hinaus noch eine Urkunde als Erinnerung. Schnellste Teilnehmerin und damit Stadtmeisterin war bei den Mädchen Verena Keller. Bei den Jungen gelang der begehrte Sieg Jonas Vogler.

 

Nach der Sommerpause geht es jetzt im Inline Training ab September wieder in der Jugendverkehrsschule weiter. Ich bin sicher, dass ich einige Kinder des Ferienprogramms dann wiedersehen werde. Wer Interesse hat, kann sich gerne auf der Homepage oder bei den Ansprechpartnern der TG Tuttlingen Abteilung Inlinesport über Details informieren.   

Inline Stadtmeisterschaft und Kidskup 2021 Ergebnis

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