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Sie haben Fragen oder Anregungen zum TGT Projekt? Bitte scheuen Sie sich nicht mit uns in Verbindung zu treten!

Die Diskussionen zum TGT Sportpark

Noch nie hat ein Projekt der TGT so viel Wirbel ausgelöst, wie der Bau eines neuen Sportzentrums. Das Thema wird zur Zeit in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Zu Ihrer Information finden Sie alle Artikel nachstehend:

Presssemitteilung der TGT vom 16.06.2011

Für das Projekt "TG Sportpark" gibt es eine Baugenehmigung - formal kann folglich mit dem Bau begonnen werden.

Doch von einigen Anwohnern ist Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht worden.

Es ist deshalb damit zu rechnen, dass vor Erlangung einer endgültigen Rechtssicherheit jederzeit versucht werden wird, das Projekt zu stoppen. Fatal wäre für die TG Tuttlingen ein Baustopp mitten in den Bauarbeiten.

Auf Grund der aktuellen Rechtslage hat die Turngemeinde Tuttlingen das Projekt intern gestoppt, um möglichen Schaden vom Verein abzuwenden.

Alle bis jetzt zu erstellenden Unterlagen liegen form- und fristgericht dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) vor.

Diese Unterlagen haben auch zur einer generellen Förderzusage geführt.

 

Die Risiken für die Turngemeinde Tuttlingen 1859 e.V.

    1. Der WLSB empfiehlt uns, erst mit dem Bau zu beginnen, wenn Rechtssicherheit vorliegt, Originalzitat: "Mit einer Umsetzung der Maßnahme (betrifft auch die verbindliche Beauftragung eines GU= sollten Sie bis zur letzendlichen rechtssicherheit warten".

    2. Auf Grund der Rechtsunsicherheit ist das Banken-Rating der TG Tuttlingen 1859 e.V. für dieses Projekt schlechter als es auf Grund unserer Eigenkapitalquote sein müsste. Dies würde zu einen signifikant höheren Zinssatz führen.

    3. Das Vereinsrecht bürdet den eingetragenen Vorständen eine besondere Verantwortung auf. Bereits ab einer Fahrlässigkeit kann eine persönliche Haftung greifen.

    4. Die Turngemeinde Tuttlingen investiert in diesem Projekt Finanzmittel die von allen Mitgliedern erwirtschaftet wurden - sei es über die Beiträge oder auch sonstige Aktionen. Hier müssen wir extrem sorgfältig und keinesfalls spekulativ handeln. Ein Bauvorhaben in Millionengröße basiert auf einer hundertprozentigen Sicherheit - und nicht auf Risiken und Vermutungen. Wir handeln hier im Sinne aller unser Mitglieder und deren Auftrag über die Mitgliederversammlung verpflichtet uns hier auch so zu handeln.

Die Turngemeinde Tuttlingen steckt in eine prekären Sackgasse!Da die Widerspruchführer nicht mit der TG Tuttlingen und deren Vorsitzenden sprechen wollen sehen wir auch keinerlei Möglichkeiten auf dem kommunkativen Weg.

Ob und wann letztlich eine höchstrichterische Entscheidung gefällt wird kann im Moment niemand sagen. Dies würde die Spekualtionen nur noch anheizen.

Es stellt sich die Frage welchen wirklichen Sinn und Zweck die Anwohner die Widerspruch eingelegt haben wirklich erreichen wollen. Es macht den Anschein und läst auch die Vermutung offen, daß es Ihnen in erster Linie darum geht das ein Verein, der unwidersprochen sehr viel Arbeit für das Gemeinwohl und auch für die Bürger und Bürgerinnen in Tuttlingen und Umgebung anbietet in seiner weiteren Entwicklung zurückgeworfen werden soll.

Die Idee nach einem anderen Standort zu suchen - wie der Widerspruchführer Jochen Heckmann es sich wünschen würde - stellt doch eindeutig klar, daß es ihm nie um eine konstruktive Lösungssuche ging. Sonst hätte er erkennen müssen, daß die TG Tuttlingen seit dem Sommer 2005 !!!!!!1 - also jetzt 6 Jahre an diesem Projekt arbeit - und daß der Standort im Holderstöckle die optimale Lösung für alle Fragen darstellt.

Die TG Tuttlingen wird sich aber durch dieses Verfahren nicht entmutigen lassen sondern wir werden die Entwicklung des Vereins weiter vorantreiben. Wir sind uns nach wie vor unserer sozialen Verantwortung bewusst - und werden unserer Sportangebot trotzdem sukzessive erweitern.

Die Anwohner im Holderstöckle, die jetzt Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht haben, sollten sich einmal überlegen ob ein solches Angebot in ihrer unmittelbaren Umgebung nicht für ihre Enkel und Urenkel eine tolle Bereicherung sein könnte.

Die Turngemeinde Tuttlingen hat ihnen letztlich alle Möglichkeiten einer Kommunikation und Diskussion geboten - sie haben daran kein Interesse und machen sich wohl auch keine Gedanken über das Freizeitverhalten der nachfolgenden Generation.

Die TG Tuttlingen und auch die Stadt Tuttlingen wird durch dieses Verfahren nicht ärmer - sie könnten nur einen Mehrwert und auch ein Stück mehr Gesundheitsmöglichkeiten und Freizeitangebote bekommen.Die Lebensqualität, nicht nur im Holderstöckle, würde durch den TG Sportpark steigen!

Pressemitteilung der TGT vom 01.04.2011

 

Tuttlingen – Die Turngemeinde Tuttlingen 1859 e.V.  hat sich imHauptausschuss, dem höchsten Gremium des Vereins zwischen denDelegierten- und Mitgliederversammlungen mit dem geplanten Neubau des TG Sportpark beschäftigt.

 

Dabei waren die Ausschussmitglieder natürlich froh dass das Regierungspräsidium die grundsätzliche Rechtsauffassung der Stadt Tuttlingen und damit auch unsere Baugenehmigung bestätigen. Allerdings ist dies noch kein Freibrief zum Baustart. Denn die Frist für die Rücknahme bzw. die  Ablehnung des Widerspruchs erlischt erst Ende April 2011.

 

Wir werden keinen Baustart durchführen bevor eine entsprechende

Rechtssicherheit vorliegt. Denn das Risiko einen Verein mit unüberlegten Handlungen und einer riskanten Vorgehensweise zu gefährden ist unkalkulierbar. Deshalb müssen wir aus Rücksichtsnahme auf unsere rund 2.500 Mitglieder und auch aus Rücksicht auf die Zukunft der Turngemeinde Tuttlingen hier Vorsicht walten lassen.

 

Die Vorgehensweise des Widerspruchsführers Herrn Jochen Heckmann sorgt allerdings bei den Haupausschussmitglieder der TG für Verwunderung.

 

Will  Herr Heckmann die Stadtverwaltung bestrafen, oder aber hat er grundsätzliche Bedenken gegen die TG Tuttlingen?

Anwohner haben der TGT berichtet, dass Herr Heckmann selbst vor einiger Zeit das jetzt der TGT gehörende Grundstück kaufen wollte um darauf eine Fabrikationsgebäude zu erstellen.

Da er es nicht erhalten hat, ist eine Rachfeldzug gegen die Stadtverwaltung denkbar, allerdings mit dem Kollateralschaden TG Tuttlingen.

 

Auch verwunderlich ist die Tatsache dass der Vorsitzende der TGTuttlingen Thomas Ulrich mehrfach schon Gesprächsangebote in schriftlicher Form oder über den Rechtsanwalt der Widerspruchsführer an Herrn Jochen Heckmann unterbreitet hat. Allerdings gibt es  keinerlei Interesse und Bereitschaft ein Gespräch zu führen. Dabei wäre hier sicherlich für beide Parteien die schnellste und vielleicht auch einvernehmliche Lösung möglich. 

 

( Aber )  Herr Jochen Heckmann macht auf alle Beteiligten den Anschein, dass er  mit aller Gewalt nicht nur einen Bau verhindern – sondern in erster Linie der Turngemeinde Tuttlingen Schaden zufügen  möchte. Er will Menschen,  die seit Jahrzehnten in ehrenamtlicher Verantwortung stehen, welche versuchen den Bürgern ausTuttlingen eine sportliche Betätigung zu ermöglichen demütigen.  

 

Sein Ziel scheint es zu sein, den Bürgern in Tuttlingen klar zu machen, dass die vielfältigen sportlichen Aktivitäten der TG Tuttlingen  und ihre in Tuttlingen vielseitig engagierten Mitglieder nichts wert sind. 

 

Warum sonst spricht Herr Heckmann nur über die TG Tuttlingen und ihre Vorsitzenden und nicht mit Ihnen? Diese Frage kann nur er selber beantworten!

 

Stellungnahme der TGT vom 22.11.10

Die persönliche Einschätzung des TGT Vorstandsmitglieds Bernd Ausländer  im Vorwort des tg-Heftes 3-2010 (die im Übrigen vom Planungsteam uneingeschränkt mit getragen wird) hat zu einer Erwiderung der Stadtverwaltung über die Homepage der Stadt geführt. Diese wurde im Gränzboten in Auszügen wiedergegeben.

 

Seither haben sehr viele Bürger und TGT Mitglieder das Gespräch mit dem Vorstand der TGT und besonders mit Bernd Ausländer gesucht. Fast alle haben die TGT aufgefordert eine deutliche Gegendarstellung zu veröffentlichen. Einige wenige haben bei genereller Zustimmung zum TGT Standpunkt zur Besonnenheit geraten. Gegner der TGT haben das Gespräch nicht gesucht.

 

Auch wir sind der Meinung, dass einige Aussagen so nicht stehen bleiben können, vor allem nicht die Unterstellung der Lüge an Bernd Ausländer.

 

Für Mittwoch, 24.11. hatte OB Beck die TGT zu einen Spitzengespräch eingeladen. Da uns vor allem am zügigen Fortgang des TGT Projekts gelegen ist, konzentrierten wir uns auf zuerst auf eine Problemlösung und nicht auf eine Gegendarstellung. Da wir inzwischen die Baugenehmigung erhalten haben verzichten wir gänzlich auf eine Gegendarstellung. Dafür bitten wir die TGT Mitglieder um Verständnis.

 

Thomas Ulrich
Bernd Ausländer
Ulrich Trommer

Gränzbote Lokalausgabe vom 17.11.10

(Tuttlingen/ck) Mit einer Reaktion der Stadt auf die Darstellung des TG-Vorstands im aktuellen Vereinsheft ist der Streit um das Sportpark-Projekt nun in aller Öffentlichkeit entbrannt. Die TG habe in der Auseinandersetzung mit Anliegern bislang „wenig Anstrengungen zur Vermittlung der Positionen unternommen“, heißt es in einem Beitrag auf der Internet-Seite der Stadt.

Die Veröffentlichung in der Mitgliederzeitschrift „die TG“ stelle die „persönliche Sicht“ des Vorstandsmitglieds Bernd Ausländer dar und sei „in wesentlichen Punkten unvollständig und teilweise sogar falsch“. Da die Darstellung im TG-Heft einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sei, „wählt das Baudezernat der Stadt nun ebenfalls den Weg über die Öffentlichkeit und informiert die Mitglieder des Gemeinderats“, heißt es in der Stellungnahme zum TG-Projekt, das am Montag auch den Gemeinderat in seiner nichtöffentlichen Sitzung beschäftigt hat.

Die Stadt widerspricht der Darstellung, es gebe für das Gelände keinen Bebauungsplan. Der Bebauungsplan sei damals aber nicht für das Vorhaben der TG aufgestellt worden und müsse deshalb angepasst werden. Ebenso unzutreffend sei die Aussage, in diesem Jahr gebe es keine Baugenehmigung mehr.

„Im Gespräch am 13. Oktober wurde vielmehr festgelegt, dass nach Vorlage des Lärmschutzgutachtens und Einarbeitung der Lärmschutzmaßnahmen in den Bauantrag spätestens im November 2010 die Baugenehmigung erteilt wird. Die überarbeiteten Pläne liegen bisher (Stand: 15. November 2010) – auch wegen einer längeren Bearbeitungsdauer des Lärmschutzgutachtens - noch nicht vor. Die Überarbeitung obliegt den Planern der TG.“

nitiative von Anwohnern

Der Beitrag im TG-Heft erwähne nicht, dass sich gegen das Vorhaben eine Initiative von Anwohnern gegründet hat. „Von der TG wurden bisher wenige Anstrengungen zur Vermittlung der Positionen unternommen. Die Einwände müssen jetzt im Baugenehmigungsverfahren behandelt werden.“ Die Planung sei im Vorfeld der Bauantragstellung weder mit der Stadt noch mit St. Franziskus als einzigem Angrenzer vorab abgestimmt wurde. „Demzufolge liegen jetzt auch Einwendungen der Stiftung St. Franziskus gegen den Bauantrag vor, die ebenfalls im Baugenehmigungsverfahren abgearbeitet werden müssen.“

Ungeachtet der Kritik an der TG wiederholt die Stadt ihr Angebot, bei der Planung zu helfen. „Mehrere Angebote der Stadt, namentlich von Herrn Baubürgermeister Kamm, zur gemeinsamen Abstimmung der Planung im Vorfeld des Genehmigungsverfahrens, wurden von der TG ausgeschlagen.“

Das Gesprächsangebot der Stadt, auch an die Mitglieder der TG, bestehe weiterhin.

Internetseite der Stadt Tuttlingen vom 16.11.10

Diskussion um Vereinssportzentrum: Darstellung der TG nicht zutreffend


In der aktuellen Ausgabe der Vereinszeitschrift stellt Herr Ausländer den Werdegang des TG-Vereinssportzentrums aus seiner sehr persönlichen Sicht dar. Leider ist sein Bericht (den Wortlaut siehe unten) in wesentlichen Punkten unvollständig und teilweise sogar falsch. Die Stadt Tuttlingen versteht sich im gemeinsamen Projekt des TG-Sportzentrums als Partner der TG: Trotzdem oder gerade deswegen sieht sich das Baudezernat daher veranlasst, einige Dinge klarzustellen.

Durch die Veröffentlichung in der Mitgliederzeitschrift „die TG“ wurde die Darstellung von Herrn Ausländer einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Aus diesem Grund wählt das Baudezernat der Stadt nun ebenfalls den Weg über die Öffentlichkeit und informiert die Mitglieder des Gemeinderates.

Am Bericht in „die TG“ kann vor allem die Darstellung, dass es für das Gelände keinen Bebauungsplan gibt, nicht unwidersprochen bleiben. Der Bebauungsplan ist seit dem 15.03.2003 rechtskräftig. Richtig ist, dass er seinerzeit natürlich nicht für das Vorhaben der TG aufgestellt wurde und deshalb angepasst werden muss. Wie im gemeinsamen Termin mit Herrn Oberbürgermeister Beck am 13.10.2010 festgelegt, erfolgt die Anpassung des Bebauungsplanes jedoch unabhängig von der Erteilung der Baugenehmigung.

Ebenso unzutreffend ist die Aussage, dass in diesem Jahr keine Baugenehmigung mehr erteilt werden soll. Im Gespräch am 13.10.2010 wurde vielmehr festgelegt, dass nach Vorlage des Lärmschutzgutachtens und Einarbeitung der Lärmschutzmaßnahmen in den Bauantrag spätestens im November 2010 die Baugenehmigung erteilt wird. Die überarbeiteten Pläne liegen bisher (Stand: 15.11.2010) – auch wegen einer längeren Bearbeitungsdauer des Lärmschutzgutachtens - noch nicht vor. Die Überarbeitung obliegt den Planern der TG.

Nicht erwähnt wird im Bericht auch die nicht unbedeutende Tatsache, dass sich gegen das Vorhaben eine Initiative von Anwohnern gegründet hat, die auch eine Unterschriftensammlung durchgeführt hat. Von der TG wurden bisher wenig Anstrengungen zur Vermittlung der Positionen unternommen. Die Einwände müssen jetzt im Baugenehmigungsverfahren behandelt werden. Unerwähnt bleibt auch, dass die Planung des Vereinssportzentrums im Vorfeld der Bauantragstellung weder mit der Stadt noch mit St. Franziskus als einzigem Angrenzer vorab abgestimmt wurde. Demzufolge liegen jetzt auch Einwendungen der Stiftung St. Franziskus gegen den Bauantrag vor, die ebenfalls im Baugenehmigungsverfahren abgearbeitet werden müssen.

Bereits mit der Einreichung des Bauantrages Anfang August zeichnete sich ab, dass ein Baubeginn in 2010 nicht realistisch ist. Mehr noch als ein privates Bauvorhaben benötigt ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Projekt auch nach Erteilung der Baugenehmigung noch weitere Planungen, Beteiligungen und Abstimmungen, die erfahrungsgemäß nicht innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden können.

Mehrere Angebote der Stadt, namentlich von Herrn Baubürgermeister Kamm, zur gemeinsamen Abstimmung der Planung im Vorfeld des Genehmigungsverfahrens wurden von der TG ausgeschlagen. Das Gesprächsangebot der Stadt, auch an die Mitglieder der TG, besteht weiterhin.

Ebenso bietet die Stadt der TG an, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einzuladen, um das Bauvorhaben der TG der Bürgerschaft vorzustellen und gemeinsam mit den Vertretern der TG zu erläutern.

Vereinszeitschrift "die tg" Ausgabe 3/2010