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DM Fechten B-Jugend männlich

ei den Deutschen Meisterschaften im B-Jugend Herrenflorett in der Tuttlinger Mühlau-Sporthalle belegte Simon Saueressig als bester Tuttlinger Fechter Rang 32. Moritz Junt und Quentin Richtenstein mussten bereits in der Vorrunde die Waffen strecken. Im Mannschaftswettberwerb kamen sie gemeinsam auf Rang 18.
In den beiden B-Jugend-Jahrgängen '95 und '96 waren je 66 Fechter startberechtigt. Für die Teilnehmer galt es zunächst, sich über eine der elf sechser-Vorrunden für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Im Jahrgang '95 war hier bereits Endstation für Moritz Junt, der als sechster der Württembergischen Rangliste angetreten war und sich für dieses Turnier mehr ausgerechnet hatte als den einen Sieg in der Vorrunde, der nicht für den Aufstieg ausreichte. So belegte er Platz 49. Im Jahrgang '96 kam Quentin Richtenstein ebenfalls nicht über die Vorrunde hinaus, sieglos musste er sich mit Platz 64 begnügen.
Der zweite Tuttlinger Starter im Jahrgang '95, Simon Saueressig, konnte in der Vorrunde zwei Siege erringen und sich so für die Zwischenrunde qualifizieren. Hier wurden in Fünferrunden die besten 32 Fechter für die folgende KO-Ausscheidung gesucht. Saueressig belegte mit einem Sieg und zwei knappen 4:5 Niederlagen in der abschließenden Rangliste Platz 32 und war damit für das KO qualifiziert, musste durch diese Platzierung allerdings gleich gegen den Erstplatzierten und letztjährigen deutschen Meister Anton Swiridow vom TSV Berlin-Wittenau antreten. Mit 10:5 ging der Sieg erwartungsgemäß in die Hauptstadt, so daß Saueressig nun im Hoffnungslauf antreten musste. Hier hieß der Gegner Max Garlin vom SC Berlin, und wieder war für den Lokalmatadoren nichts zu holen - mit 0:10 ging das Gefecht verloren. Saueressig belegte damit einen guten 32. Platz. Sein erster KO-Gegner Swiridow focht sich bis ins Finale durch, wo er gegen Maximilian Mayer vom Olympiastützpunkt FC Tauberbischofsheim antreten musste. In einem ausgeglichenen Kampf lag der Berliner kurz vor Schluss bereits mit 9:7 in Führung, ehe er drei Treffer in Folge kassierte, womit der deutsche Meistertitel im Jahrgang '95 an Mayer ging. Der dritten Platz wurde nicht ausgefochten, ihn teilten sich Max Mayer vom Heidenheimer SB und Florian Rieder vom VSC Donauwörth.
Das Finalgefecht des Jahrgangs '96 bestritten Hendrik Christen vom FC Tauberbischofsheim und Björn Erik Weiner vom TB Burgsteinfurt. Die ersten drei Minuten dieses Gefechts waren geprägt von der Zurückhaltung beider Fechter, bis zur Pause fielen gerade einmal zwei Treffer zum Stand von 1:1. Nach Wiederbeginn wurde diese Zurückhaltung abgelegt, so daß noch vor Ende der regulären Gefechtszeit der Sieg mit 10:6 an Weiner ging. Rang drei teilten sich Jan Christopher Michalczik (ETUF Essen) und Noe Walter (Osnabrücker FC).
Im Mannschafts-Länderkampf traten die drei Tuttlinger erneut an. Obwohl der Württembergische Fechterbund normalerweise nur eine Mannschaft aufstellt, durften die TG-Fechter quasi als nette Geste an den Veranstalter als "Württemberg II" bei den insgesamt 22 Mannschaften mitmischen. In der Vorrunde ging es gegen die Mannschaften Thüringen, Bayern II und Mittelrhein. Im ersten Kampf gegen die Mittelrheiner Mannschaft konnten sich die Tuttlinger nach anfänglichen Startschwierigkeiten schnell fangen - einen 3:10-Rückstand aus den ersten beiden Gefechten drehte Simon Saueressig zu einem 15:13 Vorsprung, den die drei im folgenden weiter ausbauen konnten und am Ende mit 43:37 den Sieg davontrugen. Es sollte allerdings der einzige bleiben, gegen Thüringen unterlagen sie 22:45, und auch Bayern II erwies sich beim 21:45 als zu stark für die TG-Fechter. Durch die hohen Niederlagen war am Ende auch das Trefferverhältnis zu schlecht, um in die folgende KO-Runde der letzten 16 aufzusteigen, so daß die Mannschaft Platz 18 belegte.
Das Mannschaftsfinale bestritten Westfalen und Berlin. Nach einem sehr ausgeglichenen Verlauf stand es vor dem letzten, entscheidenden Gefecht 35:35. In diesem Gefecht trat nun der Sieger des Einzelwettbewerbs im Jahrgang '96, Björn Erik Weiner, gegen den Vizemeister des Jahrgangs '95, Anton Swiridow, an. Weiner konnte sich anfangs eine knappe Führung erarbeiten und behielt diese bis kurz vor Ablauf der Gefechtszeit. Schließlich musste Swiridow alles auf eine Karte setzen und versuchte, mit schnellen Angriffen noch den Rückstand aufzuholen. Diese waren allerdings zu unplatziert, so daß Weiner den Sieg für Westfalen mit 45:41 klarmachen konnte. Im Kampf um Platz drei setzte sich Baden-Nord gegen Bayern II mit 45:33 durch.

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Simon Saueressig, Moritz Junt, Quentin Richtenstein

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